Wir waren intensiv auf der Suche nach einem DECT-Mobiltelefon, ähnlich, wie es eines vor vielen Jahren von Siemens gegeben hat: klein, kompakt, Clips, Klinkenstecker für Ohrhörer oder optional Bluetooth. Gesucht, gefunden: Snom M70. Die gemeine Frau telefoniert Zuhause meist während des Verrichtens anderer Dinge. Also, Telefon in die Hosentasche, Ohrhörer eingesteckt und der Telefonmarathon kann beginnen…
Mit unserem alten FritzFon MT-F war das nicht mehr möglich, weil es keinen qualitativen Ohrhörer mehr gibt!
Snom M70 gefunden, Rezessionen gelesen, für gut befunden, bestellt.
Gerät kam an. Ausgepackt. Erstes Problem: Wie schaltet man das Telefon ein??? Das steht auf jeden Fall nirgendwo in der Anleitung! Erstmal gefühlte 1000 Sicherheitshinweise über Herzschrittmacher und explodierende Akkus. Bis ich herausgelesen habe, dass sich unter dem Akku, also erst Deckel entfernen, ein Kunststoffstreifen befindet, der entfernt werden muss. Geschafft. Gerät ist an! Nebenbei bemerkt: wir reden immer noch über ein Telefon!
Wir haben eine Fritzbox. Telefon dort angemeldet, Fritzbox hat's erkannt. Soweit, so gut. Erster Anrufzu den Schwiegereltern. Geht nicht. Anruf per Handy auf's Snom: es rauscht lauter als das Meer, kracht fast schon.
Fehlersuche beginnt…. Recherche im WWW… fast nen halben Tag…
Fazit: Das Snom M70 kann zwar DECT,aber nicht GAP. Und genau das verlangt die Fritzbox.
Meine Meinung: kann man nicht als Hersteller, wenn man schon verkaufen will, für den Endverbraucher übersichtliche und einfache Informationen angeben? Z.B.: für Fritzbox nur mit Basisstation möglich, oder sowas?
Das Ende vom Lied: wäre ein sehr schönes Telefon gewesen. Haben wir zurück geschickt und ein FritzFon C5 bestellt. Zudem 50 Euro gespart.
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